Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 erschien die Gourmet-Bibel schlechthin – „Der Gault Millau 2018“… und wir können uns riesig freuen, denn das Restaurant „Kulinarium“ des Hotel wurde erneut mit 2 Hauben und 15 Punkten ausgezeichnet.

Der Gault Millau zählt zum kompetentesten Gourmet Guide des Landes. Bereites zum 39. Mal hat der Gault Millau seriös, ehrlich und streng geurteilt. Ein hoch kompetentes, (selbstverständlich) anonymes Team war in Österreich unterwegs, um nach den bestehenden Regeln des Gault Millau die wichtigsten kulinarischen Betriebe des Landes zu bewerten – damit dann den „BESTEN“ die begehrten Hauben verliehen werden können.

Beurteilt wird nach dem französischen Schulnotensystem, mit Punkten von 0 – 20. Die vom Gault Millau vergebenen Punkte würdigen ausschließlich die Leistung der Küche. Der Service, das Ambiente und der Weinkeller des Restaurants werden im dazugehörigen Text beschrieben. Am strengsten bewertet der Gault Millau folgende Punkte: Qualität und Herkunft der verwendeten Produkte, Kreativität, Innovation und technische Kompetenz.

Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem „ausgezeichneten“ Küchenteam unter der Leitung von KM und Patron Günter Lampert mit unserer Sous-Chefin Verena Fiegl und unserem „ausgezeichneten“ Serviceteam unter der Leitung von Maître Karl Rotheneder. Ohne den Einsatz, die Kreativität und Begeisterung von jedem einzelnen wäre es niemals möglich auf diesem hohen Niveau bestehen zu können“

Hier die Bewertung aus dem aktuellen Gault Millau 2018:

Betritt man den Kaiserhof durch den Haupteingang zum Hotel, ist man nicht ganz sicher, was eindrucksvoller ist. Die Landschaft, in die der Betrieb gebaut wurde, oder der Kaiserhof selbst. Eigentlich egal – es macht beides Spaß. Natur & Architektur. In der Küche steht Patron Günter Lampert am Herd und überzeugt immer wieder mit kreativen Tellern und durchdachten Menüs. Nach einer Garnelentrilogie (mit Gurken, Radieschen und Kokos) kam eine fast abartig gute Fisch-Rahm-Suppe mit Safran und Zanderravioli und danach – ein richtiges Highlight und ein Gericht, das lange im Gedächtnis bleibt – Knuspercannelloni vom Berglamm mit Orangen, Linsen und Balsamico. Wir finden Lammgerichte, die so mild und schaumgebremst sind, dass sie eigentlich schon fast wie Kalb schmecken, ziemlich langweilig. Das hier ist Lamm pur. Kräftig, intensiv und ausdrucksstark. Sehr gut. Das Kalb kommt danach. Auch sehr gut, tut sich aber nach dem Lammgang einigermaßen schwer. Als Dessert – tirolerisch – Heidelbeeren. Mit Buttermilch, Biskuit und Eierlikör. Zuverlässig sind auch die Weinempfehlungen. Auch wenn der eine oder andere Underdog bei den Weinen nicht schaden könnte.

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